Am Wendepunkt unserer Zeit

„Wir leben in einer Zeit der Entscheidung. Die Weltsituation ist alarmierend, anders können wir das nicht mehr deuten. Alles, was wir lieben, steht auf dem Spiel. Wenn wir darauf mit Depression und innerer Emigration reagieren, dann überlassen wir uns der Dynamik von Krieg und Untergang. Wenn wir den Untergang nicht wollen, weil wir lieben, dann bleibt uns nur eines: die Entscheidung zu treffen, alles zu tun, was wir können - und auch, was wir bisher noch nicht zu können glaubten, aus unserem Schatten herauszutreten, uns mit anderen zusammenzutun, klare Kommunikationsräume zu schaffen und alle Kraft und Entschlossenheit aus uns herauszuholen und beizutragen, wo immer wir auch sind - so wenig und so gering es uns auch scheint, so gefährlich und bedrohlich es sich auch anfühlt.“

Christa Laila Dregger, Terra-Nova-Koordinatorin, Tamera

Meine Vision

Ich spüre im Herzen und in meiner Seele, das es meine Berufung ist, mich in die indigene, ur-alte Weisheit zurückzuverbinden, dass ich Brücken in die vorpatriachalen Zeiten (vor ca. 7000 – 9000 Jahren) verstärken oder neu erschaffen möchte. Mich lockt das ursprünglich Friedenswissens unserer Urahninnen und Urahnen. Ich möchte meiner Sehnsucht nach der Welt längst vergangener tiefer, respektvoller und magischer Verbundenheit im SEIN Raum geben und die Gegenwart mit indigener Weisheit verbinden und sie fühl- und erfahrbar machen.
Mit jeden Tag handle ich mehr aus der Verbundenheit mit allem Sein. Dabei fördere ich die wilde Natur in mir und im Außen.

Meine Vision ist, an der Entstehung einer Gesellschaft mitzuwirken, die in Respekt vor und in Verbundenheit mit dem Leben kollektive Fragen gestaltet. Dafür ist es wesentlich, eine Balance männlicher und weiblicher Qualitäten zu erschaffen, die einander ergänzen. Die Jahrtausende Patriachat haben viele Muster, Strukturen und Schmerzen entstehen lassen, die uns vom fühlenden Herzen trennen und im Hintergrund der alltäglichen Gleichgültigkeit unserer Konsumgesellschaft und der Gewalt in der Welt stehen. Es braucht Heilungsräume für Weiblichkeit und Männlichkeit. Ich träume von einem respektvollen einfühlsamen Tanz, in dem die männliche Haltekraft der weiblichen Hingabe Raum gibt, in dem weibliche Leidenschaft, Quellwissen und Kreativität von männlicher Fokussiertheit und Entschlossenheit ergänzt wird. Gemeinsam schaffen wir eine neue Liebes- und Lebenskultur, die der Entfaltung allen Lebens dienlich ist.