Tiefenzeit
Folge deiner Ur-Erinnerung und deinen Visionen!
(Göttin Europa: die Weitblickende, die Botschaft des alten Europas)
Vor etwa 40.000 Jahren wanderte in Europa der „moderne“ Mensch aus dem afrikanischen Kontinent ein (Homo sapiens sapiens). Sie durchstreiften als Jäger und Sammler die Landschaft der Eiszeit. Aus der Zeit von 8500 – 7.500 v. Chr. gibt es Hinweise auf erste große Siedlungen (z.B. Asikli Höyük /Zentralanatolien).
Heute besteht unter Archäologen ein Minimalkonsens, dass die Gesellschaften Alteuropas nicht hierachisch strukturiert waren. Das sogenannte „Goldene Zeitalter“, das seinen Namen einer beeindruckenden Friedenskultur und ihrer hochentwickelten Kunstfertigkeit verdankt, wird der Donauzivilisation ab 6. Jahrtausend bis 3. Jahrtausend v.u.Z. zugeordnet. Die archäologischen Nachweise matrilinearer, egalitärerer Gesellschaften haben sich seit der Forschungsarbeit von Maria Gimbutas deutlich vermehrt.
Das Wissen, die Mythen, Rituale, Tänze und alten Kraftplätze aus der Tiefenzeit wieder zu bergen und zu beleben, Brücken in eine friedliche Epoche zu bauen und damit unsere Identität zu erweitern, ist mein leidenschaftlichster Wunsch. Die Zugänge dazu finden wir tief in unseren Zellen, in der archäologischen Forschung, im traditionellen Volkswissen, im experimentellen Ergründen vieler interessierter Menschen .... Auch Tiere und Pflanzen dienen als Botschafter des alten Wissens.
Begib dich mit mir auf eine Zeitreise.
Ahnengeflüster
Samhain, Ahninnenfest, Dunkle Mutter, Neumondfest, Dunkelmondin
6.11. - 7.11.2026
Es ist die Zeit, zu der wir an unsere Ahnen denken und die Verbindung leichter möglich wird. Lass uns die Gaben unserer Vorfahren ernten, sie würdigen, uns in der Linie unserer Ahnen verankern. Mit Schwellengang, Ritualen, Ahnenfestessen und Meditation reisen wir ins Land unserer Vorfahren.
Wann? Freitag, den 06.11.2026 bis Samstag, 07.11.202
Beginn: 16:30 Uhr, Ende: 19:00 Uhr
Wo? In der Veranstaltungsjurte am Haslachhof, Haslachhof 1 in 88693 Deggenhauertal
Kosten: 50 bis 80 EUR + U/V
Anmeldung über [email protected]
Der Ruf der Eiszeit
2 Millionen Jahre lebten wir als Jäger und Sammler. In Mitteleuropa endete diese Phase erst vor etwa 10.000 Jahren, zu Beginn der derzeitigen Warmzeit - des Holozäns. In meiner Seele resoniert tief das Bild der weiten Tundrenlandschaft, aber auch der unberührten Ur-Wälder. In mir wohnt eine große Sehnsucht nach einer Rückverbindung mit unserer ursprünglichen Wild-Natur. Deshalb forsche ich gemeinsam mit meiner Freundin und Mentorin Susanne Fischer-Rizzi, Wegbegleiterinnen wie Cambra Skadé, Maria Dos Passos, Kaja Andrea Otto und anderen Frauen zu unseren Anfängen in Europa, zu Homo erectus, Neandertalern, Denisova-Mensch und Homo sapiens. Dabei richtet sich mein Fokus besonders auf Forschungs- und Erfahrungsergebnisse zur erdverbundenen Lebensweise, den spirituellen Hintergründen, Ahnenverbindung, Kraftplätzen, den Rollen und Wegen von männlichen und weiblichen Kräften .....
Wenn wir Erfahrungen früherer Generationen mit den Erkenntnissen moderner Wissenschaften verbinden, eröffnet sich ein erweitertes Verständnis menschlicher Entwicklung. Dabei geht es weniger um eine wörtlich zu nehmende „zelluläre Erinnerung“ als vielmehr um intergenerationale Prägungen, kulturelle Überlieferungen und epigenetische sowie psychosoziale Kontinuitäten, die unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen.
Wenn wir die Weisheit und die Lebenserfahrung unserer Ur-Ahninnen und Ur-Ahnen mit dem Wissen unserer Zeit verbinden, öffnen wir eine neue Perspektive. Es ist die Fusion von zellulärer Erinnerung und visionären Bildern. Sie öffnet eine Perspektive der friedlichen Gesellschaften, die erdverbunden und in Harmonie mit der Natur leben. Menschen haben über Jahrtausende achtsam, friedfertig und naturverbunden gelebt (sogenannte vorpatriachale Epoche bis vor ca. 7000 bis 9000 Jahren). Mit dieser anknüpfenden Wurzelarbeit, die unsere „indigene“ Seele kontaktiert und ursprüngliches Bewusstsein aktiviert, möchte ich deine persönlichen und auch kollektive Kräfte stärken. In dem wir uns wieder in unsere Ahnenlinie stellen, erfahren wir ein tiefes Angebundensein, werden fähig, von unseren Vorfahren zu lernen und aus der Tiefe der Zeit den Wandel zu nähren. Wenn archetypische Kräfte sich ergänzen und kooperieren, kann eine neue Friedenskultur entstehen, die auf Vertrauen basiert.